Lübecker Bucht (SH/west)

Endlose Strände und abbrechende Steilküsten, Jet Set-Flair und Einsamkeit der Natur, Fischbuden, Cafés und Sterne-Restaurants. Zwischen Travemünde und der Fähre nach Fehmarn folgt ein Strandbad dem nächsten, wie an einer Perlenschnur aufgereiht. Doch wo ist es am schönsten? Wo fühle ich mich wohl? Und welche Ecke will ich zukünftig meiden?
es wird Zeit, dass bei einer Wanderung entlang der Lübecker Bucht herauszufinden.

Überblick

Entlang der Küste Mecklenburg-Vorpommerns führt der Europawanderweg E9 und somit auch durch den östlichen Teil der Lübecker Bucht. Doch eine Wanderung entlang der Schleswig-Holsteiner Ostseeküste habe ich so nirgendwo gefunden. Also erkunde ich den Weg auf eigene Faust, ohne Ausschilderung und immer entlang des Strandes und der Küste.

Start und Ziel: Travemünde (Nordermole) bis Großenbrode

Länge: ca. 80 km

Dauer, Etappen: 3-7 Tage.
3 Tage – wenn Du zur Megamarsch-Fraktion gehörst.
4-5 Tage – wenn wir mal von dem klassischen „20 km pro Tag“-Wanderrichtwert ausgehen.
6-7 Tage – wenn Du es gemütlich angehst, also auch öfter baden und in den Orten bummeln oder in mehreren Cafés einkehren möchtest.

Erreichbarkeit: Im südlichen Drittel verfügen die Orte von Travemünde bis Neustadt über einen Bahnhof und sind auch bequem für Tagestouren erreichbar.
Nördlich davon muss man mit Bussen klar kommen. Es empfiehlt sich also, diesen Teil eher am Stück und mit Übernachtungen vor Ort zu wandern. Hier geben die dünner gesäten Unterkünfte etwas die Etappenplanung vor. Ein echtes Problem ist das Ziel Großbrodenfähre, von wo kein Bus oder Zug fährt. Da hilft nur Taxi, Trampen oder Verlängerung der Wanderung (um 4 km) zurück bis Großenbroden.

Schwierigkeit: einfach bis schwer – jenachdem, ob Du am Strand (über den Sand) oder über die Strandpromenaden und Uferwege wanderst

Unterkünfte: Die Auswahl reicht vom Zelt und Campingplatz (über 50 liegen am Weg) bis hin zu Fünf-Sterne-Hotels. Pi

Beste Jahreszeit: Die Wanderung kann man das ganze Jahr über machen. (Tatsächlich bin ich sie sowohl im Winter (Travemünde bis Neustadt) als auch im Sommer (Neustadt bis Großenbrode) gewandert.) Jede Jahreszeit hat hier ihren Reiz. Es liegt letztendlich auch an Deinen Wünschen, z.B. ob Du in der Ostsee baden willst, für welche Reisezeit Du Dich entscheidest.

Meine Lieblingsstrecke: Für eine Tagestour würde ich die Brodtener Steilküste empfehlen. Wer eine zweitägige Wanderung plant, der/dem würde ich die Küste von Grömitz-Lensterstrand bis Kraksdorf-Strand (oder Großenbroden) empfehlen, wobei man sorgfältig die An- und Abreise mit ÖPNV planen sollte. Für einen Kurzurlaub würde ich mich wohl zwischen Haffkrug, Pelzerhaken, Kellenhusen oder Dahme entscheiden.

Warum gerade diese Wanderung? Die Ostsee ist herrlich. Die Wanderung ist einfach. Es gibt viel Infrastruktur. Und von Hamburg aus ist man mit dem Zug schnell da. Ich möchte für mich auf dieser Wanderung auch herausfinden, wo ich zukünftig am liebsten hinfahre, wenn ich in der Lübecker Bucht mal ein Wochenende ausspannen möchte.

Highlights und Stationen

Ich beschreibe die Tour von Süd nach Nord, also von der Nordermole in Travemünde bis zur Fehmarnfähre in Großenbrodenfähre. Natürlich kann man auch gen Süden wandern. Ich bewerte von einem bis 6 Sternen.

Travemünde ***** (Trail-KM 0)

Ausgangspunkt meiner Wanderung ist der Leuchtturm der Nordermole an der Mündung der Trave im Lübecker Ortsteil Travemünde. Hier gibt es von großen und luxuriöse Hotels über Apartments in mondänen Strandvillen bis zu Campingplätzen alles. Doch ist der Ort auch ein klassisches Ziel für Tagestourist:innen. Der Strand ist breit. Die Altstadtzeilen bieten viele Läden, Restaurant und Cafés. Und regelmäßig sieht man die Skandinavien und Baltikum Fähren zum Terminal in Travemünde einfahren. Für Seefahrtfans sei die Besichtigung der Pamir empfohlen.

Flair: *****
Shopping: *****
Cafes & Restaurants: *****
Unterkünfte: ******
Natur: ****

Brodtener Steilküste ****** (T-KM 4)

Auf vier Kilometern zwischen Travemünde und Niendorf stürzt jährlich ein halber bis ein Meter der sandigen Steilküste ins Meer. Die Wanderung entlang der Steilküste ist ein absolutes Highlight der Tour. Oben lädt ein eingemütlicher Weg zum Flanieren ein, unten sollte man schon gutes Schuhwerk haben, weil man auch mal über abgestürzte Bäume oder Felsen klettern muss. Zwei Treppen führen unterwegs vom Meer nach oben, wo in der Mitte das Café Hermannshöhe mit tollem Ausblick und Massengastronomie lockt. Wer sich nicht entscheiden kann, ob Küsten- oder Hochweg, die/der kann die Wanderung auch gut als Rundweg und Tagesausflug machen.

Flair: *****
Shopping: **
Cafes & Restaurants: ****
Unterkünfte: *
Natur: ******

Niendorf **** (T-KM 7)

Das Highlight von Niendorf ist der kleine Hafen mit seinen Buden. Cafés, Restaurants und Unterkünfte gibt es hier auch. Es geht hier ruhiger zu als in den großen Nachbarorten, wobei Niendorf offiziell ein Stadtteil von Timmendorf ist. Kurz: Hier lässt sich gut urlauben und ein paar Dinge besorgen. Zum Shoppen geht es dann nach nebenan.

Flair: ****
Shopping: ***
Cafes & Restaurants: ****
Unterkünfte: ****
Natur: ***

Timmendorfer Strand ***** (T-KM 11)

Timmendorfer Strand ist vielleicht DAS klassische Seebad in der Lübecker Bucht und hat auch Kurbetrieb. Hier gibt es viele Unterkünfte in allen Preisklassen – vom luxuriösen Hotel-Hochhaus bis Pensionen, nur ein Campingplatz fehlt. Das passt, denn die Läden der Fußgängerzone und Preise der Unterkünfte scheinen eher auf ein zahlungskräftigeres Publikum abzuzielen. An der Promenade warten viel schöne Strandvillen.

Flair: *****
Shopping: *****
Cafes & Restaurants: ******
Unterkünfte: ****
Natur: ****

Scharbeutz **** (T-KM 15)

Bemerkenswert ist, wie lang sich Scharbeutz zieht und dabei das Gesicht ändert. Im Süden folgt nach der Ostseetherme erst einmal ein längerer Hang mit Bundesstraße – am Strand ist das schön, ansonsten eher Kilometerkloppen. Das Ortszentrum bietet ähnlich viel Infrastruktur wie Timmendorf an Lokalen, Läden und Unterkünften, wirkt dabei aber bodenständiger, etwas ruhiger und weniger gehoben. Im Norden von Scharbeutz hören die großen Hotelbauten auf und es stellt sich ein provinzieller Urlaubsflair ein. Hier liegen auch die Campingplätze.

Flair: ***
Shopping: ****
Cafes & Restaurants: ****
Unterkünfte: ****
Natur: ****

Haffkrug **** (T-KM 18)

In Haffkrug beginnt (für mich) das Urlaubsfeeling, dabei kann ich gar nicht so genau sagen kann, warum das so ist. Vielleicht weil es der erste Ort ist, den ich noch nicht von Tagesausflügen kenne. Vielleicht weil Haffkrug so unauffällig und unspektakulär ist.
Kurz: Hier gibt es zwar ein paar Unterkünfte, Lokale und Geschäfte. Doch ist dies der erste Ort, der sich weniger nach quierligem Trubel und mehr nach verschlafenem Urlaub zum Erholen und Runterkommen anfühlt. Auch dass die Strandpromenade mehr Gebäude aus der Nachkriegszeit dominiert wird und Cafes, Villen und Hotels aus Kaiserzeit und Weimarer Republik die Ausnahme sind ändert daran nichts.

Flair: ****
Shopping: ***
Cafes & Restaurants: ***
Unterkünfte: ****
Natur: ***

Sierksdorf **** (Trail-KM 21)

Sierksdorf ist schwer zu greifen. Über den Süden lässt sich ähnlich Positives sagen wie über Haffkrug: sehr entschleunigt. Dann folgt die erste Steilküste, deren breiter Strand gut zum Spazieren einlädt. Im Norden dominiert ein riesiges Monstrum von Ferien-Eigentumswohnungen-Komplex der 1970er Jahre. Und Richtung Neustadt lockt gleich die nächste, schöne, abbrechende Steilküste. Bummeln fällt hier schwer. Restaurants und Cafes gibt es wenige abseits der Hotels. Ach ja: Hinter dem Appartment-Komplex liegt den Hansa-Park.

Flair: ***
Shopping: *
Cafes & Restaurants: ***
Unterkünfte: ***
Natur: *****

Neustadt in Holstein ***** (Trail-KM 28)

Nach dem Weg an der schönen Steilküste muss man bei Neustadt (in Holstein) erstmals die Küste verlassen. Denn im Süden liegen eine große Marina mit Sport- und Segelbooten sowie ein Gelände der deutschen Marine. Es geht also entlang einer weniger schönen Straße in das Ortszentrum. Das Zentrum verzaubert mit einer feinen Altstadt und der Lage am Neustädter Binnenwasser. Während die bisherigen Orte vor allem durch Tourismus geprägt waren, ist man hier zum ersten Mal wieder in einer gewachsenen Kleinstadt, die alle Möglichkeiten zum Einkaufen, Bummeln, Ausgehen und Übernachten bietet. Gefühlt endet hier in Neustadt auch der südliche, touristischere Teil der Lübecker Bucht. Und dann beginnt westlich der Altstadt der nächste Abschnitt mit Strand, Dünen und Campingplätzen.

Flair: ******
Shopping: *****
Cafes & Restaurants: ***
Unterkünfte: ****
Natur: **

Pelzerhaken **** (Trail-KM 33)

Pelzerhaken ist mit Rettin einer der Strandstadtteile von Neustadt. Hier ist es ruhiger und beschaulicher als in den bisherigen Strandbädern. Standtourismus auf eine unaufdringliche Art und Weise. Der Stand ist lang und naturnah. Der Ort ist überschaubar mit einem Mindestmaß an Infrastruktur. Hier kann man gut beim Badurlaub zur Ruhe kommen. Schön ist der Blick vom Hochufer. Nordöstlich ist der Strand vom Weg leider weniger zu sehen. Camping- und Ferienwohnungen dominieren, Hotels sind die Ausnahme.

Flair: ***
Shopping: **
Cafes & Restaurants: ***
Unterkünfte: ***
Natur: *****

Rettin/Schashagen-Brodau ** (Trail-KM 36)

Der lange schöne Strand setzt sich auch in Rettin und Schafshagen-Brodau fort. Bei genauem Hinschauen besteht dieser Küstenabschnitt vorwiegend aus mehreren großen Campingplätzen und Ferienwohnungen bzw. Ferienhaussiedlungen; selbst einen Supermarkt gibt es beispielsweise aber nicht.

Flair: **
Shopping: *
Cafes & Restaurants: **
Unterkünfte: **
Natur: ****

Bliesendorf Strand ** (Trail-KM 40)

Ein schöner Friedwald an Steilküste ist das Highlight am Weg, der ansonsten nur an oder über Campingplatz- und Ferienhausgelände führt. Als Wanderer gibt es also viel zu schauen, aber nichts, wo ich einkehren oder Geld ausgeben könnte.

Flair: **
Shopping: *
Cafes & Restaurants: *
Unterkünfte: **
Natur: ****

Grömitz *** (Trail KM 44)

Grömitz bleibt mir ein Rätsel bzw. ich fremdle mit dem wohl größten touristischen Ort an diesem Küstenabschnitt. Dabei bietet er von „einfach“ bis „gehoben“ viel – in Bezug auf Unterkünfte, Gastronomie und Läden. Die lange Strandpromenade hat also für jeden Geschmack etwas. Und doch gibt es in dieser Touristik-Architektur aus den 70er/80er-Jahren so wenig ursprünglichere Gebäude. Highlight sind die Steilküste im Süden und die lange Strecke im Norden über den Deich mit viel Wiesen, Wald und Feldern, die vom Ortsteil Lensterstrand bis nach Kellenhusen führt. Hier komme ich in ein meditatives Wanderfeeling.

Flair: **
Shopping: *****
Cafes & Restaurants: *****
Unterkünfte: *****
Natur: ****

Kellenhusen (Ostsee) **** (Trail-KM 52)

Ein klassisches, unaufgeregtes Strandbad mit ein paar Restaurants und Imbissen, Shops und Boutiquen, Campingplatz, Pensionen und Hotels. Wer vor allem seine Ruhe, Strand und Natur haben will, ist in Kellenhusen richtig. Am schönsten finde ich den Deichweg im Nordosten zum Horn.

Flair: ****
Shopping: **
Cafes & Restaurants: ***
Unterkünfte: ****
Natur: ****

Dahme **** (Trail-KM 58)

Dahme ist ein weiterer Ort um eine lange Strandpromenade, an der Läden für Souvenirs, Strandmode und Sandschippchen neben Gastronomie von einfach bis solide geöffnet haben. Vermutlich gibt es hier mehr Strandkörbe als Einwohner:innen. Unterkünfte von Camping bis Hotel. Toll sind wieder außerhalb die langen Wege am Strand, Deichen, Wiesen und Steilküsten außerhalb des Zentrums.

Flair: **
Shopping: ***
Cafes & Restaurants: ***
Unterkünfte: ****
Natur: ****

Süssau *** (Trail-KM 64)

Weniger geht kaum. Hier ist echt der Hund begraben – irgendwo zwischen den wenigen Cafes, den ein zwei Shops, den Wohnwagen oder Ferienhäusern. Die lange Wanderung an der Küste ist entspannt, angenehm eintönig (Strand, Wiese, Steilküste oder Deich) und schon etwas KM-Machen. Im Süden von Süssau/Heringsdorf läuft man viel am Deich, im Norden bietet die Steilküste und der breite Strand viel Einsamkeit und tolle Ausblicke.

Flair: **
Shopping: *
Cafes & Restaurants: ***
Unterkünfte: **
Natur: ****

Kraksdorf, Ostermade, Seekamp-Strand *** (Trail-KM 71)

Mehrere Ortsteile von Heringsdorf liegen an der Küste. Landschaftlich sind das weiterhin schöne Passagen von Strand, mal Steilküste und mal Deich und Wiesen. Richtige Orte sind vom Strandweg aus kaum zu erkennen. Autokennzeichen der Einheimischen mit OH (Ostholstein) sind hier kann zu sehen. Vielmehr reiht sich ein Campingplatz an den Nächsten und wird auch mal durch eine Ferienhaussiedlung abgelöst. Vor allem die Campingplätze in Seekamp-Strand haben auch ein paar Restaurants. Ein Highlight ist der Großenbroder Binnensee mit Yachthäfen, Surfer:innen und einer schöner Atmosphäre.

Flair: **
Shopping: *
Cafes & Restaurants: **
Unterkünfte: **
Natur: ****

Großenbrode-Strand **** (Trail-KM 80)

Großenbrode ist die Kleinstadt am nordwestlichen Ende der Lübecker Bucht. Hier gibt es vom Campingplatz bis zum Hotel, von der Fischbude bis zum guten Restaurant, von Tourishops über Supermärkte bis Läden des alltäglichen Bedarfs alles. Ganz im Norden liegt der Fährhafen nach Fehmarn, darf gibt es noch einmal eine Steilküste. Die Küste ist nicht mehr durchgängig Sandstrand sondern wird bald hinter Großenbrode-Strand steinig. Ehrlich gesagt muss ich Großenbrode und den Weg zum Fährhafen noch einmal nachholen, da ich im Stadtzentrum gleich den Bus gen Süden genommen habe.

Flair: ****
Shopping: ****
Cafes & Restaurants: ****
Unterkünfte: *****
Natur: ***

Fazit

FAZIT 1 – Wohin?

Den idealen Urlaubsort für ein Wochenende oder eine Woche an der Lübecker Bucht gibt es nicht – soviel ist mir nach meiner Wanderung deutlich geworden. Wie so oft hängt es sehr stark davon ab, welche Bedürfnisse man hat.

Willst Du neben Strand auch gute Hotels, eine große Restaurant-Auswahl und viele Möglichkeiten zum Bummeln und Shoppen – dann ist Timmendorfer Strand die erste Wahl. Travemünde, Scharbeutz und Grömitz sind nicht so gehoben, kommen aber auch gut in Frage.

Willst Du vor allem Strand, Natur und viel Ruhe, dann bietet sich nahezu die ganze Küste zwischen Neustadt und Großenbrode an. Vor allem wenn Du mit Camper, Wohnwagen oder Zelt unterwegs bist, hast Du hier unzählige Möglichkeiten. In der Gesamtschau würde ich wohl die alle Orte zwischen Grömitz-Lensterstrand und Kraksdorf empfehlen, müsste ich mich festlegen, dann wohl auf Kellenhusen (Ostsee) oder Dahme.

Willst Du einen guten Mix aus Strand, Natur und Ruhe und gleichzeitig die Gelegenheit, in einem Nachbarort Bummeln zu gehen – und dies ist genau mein Bedürfnis – so empfehle ich Haffkrug (mit der Nähe zu Scharbeutz, Timmendorfer Strand und Neustadt) oder Pelzerhaken (mit der Nähe zu Neustadt). Gerade von den Orten weiter im Norden (Süssau bis Großenbroden) kommt man mit dem Auto aber auch in überschaubarer Zeit nah Oldenburg in Holstein und Heiligenhafen.

Und für einen Tagesausflug ab dem Raum Hamburg würde ich nach wie vor eine Wanderung an der Brodtener Steilküste empfehlen.

FAZIT 2 – Und wie ist die Lübecker Bucht?

Die Lübecker Bucht ist eine gute Urlaubsregion, auch wenn ich im Ostseeraum noch eher zum Team Hiddensee gehöre. Es ist faszinierend, wie unterschiedlich die Küstenabschnitte nördlich und südlich von Neustadt sind.

Nördlich hat man abseits der wenigen größeren Orte viel Einsamkeit und Natur. An dieser Küste geht ein Campingplatz in den nächsten über. Gefühlt müssten hier 25.000-50.000 Dauercamper stehen. Abseits von Grömitz ist dies die Küste für Ruhe und Erholung bei einer guten Basisversorgung.

Südlich von Neustadt steht eher der gehobene Standurlaub in Hotels samt Flanieren und Aperol-Spritz-Trinken im Mittelpunkt. Die Region ist also teurer und schicker, bietet aber auch immer wieder landschaftlich sehr schöne Fleckchen.


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